Tipps zur Gestaltung - Gartenblick

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Tipps zur Gestaltung

Hier finden Sie viele Gartenideen und Tipps zur Gartengestaltung.
So wird Ihr kleiner Garten zum Traumgarten
Ein schöner Rahmen und eine interessante Kulisse sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine perfekte Gartenansicht. In einem kleinen Garten ist dies aber sehr schwierig zu verwirklichen. Eine immergrüne Schnitthecke oder ein mit Efeu berankter Mattenzaun bilden einen platzsparenden auch im Winter grünen Rahmen oder Hintergrund. Hohe Hecken oder auch große Bäume am Ende des Gartens oder an den Seiten sind weniger empfehlenswert, da diese den Garten tatsächlich und vor allem auch optisch verkleinern.

Foto Rasengarten
Eine Rasenfläche lässt einen kleinen Garten optisch größer wirken. Besonders wenn die Rasenfläche nicht zu klein gewählt ist und auch am Rand schön mit Stauden und Sträucher eingerahmt ist. Ideal für einen Familiengarten, denn die Rasenfläche kann vielfältig genutzt werden. Je nachdem ob der Garten optisch schmaler oder breiter wirken soll, kann auch die Rasenfläche dann etwas breiter oder schmaler angelegt werden.
Foto Blattgarten
Hat man nur einen Garten im Mini-Format, sollte man sich überlegen, ob eine Rasenfläche tatsächlich benötigt wird. Gepflegt sieht ein Rasen nur dann aus schön aus, wenn dieser regelmäßig (im Sommer fast wöchentlich) gemäht wird. Eine größere Kies- oder Pflasterfläche lockert die Gartenansicht optisch auf und kann als zusätzliche Sitzfläche oder als Topfgarten genutzt werden. Wer auf eine “Nutzfläche” verzichten möchte und den gesamten Garten bepflanzen möchte, sollte aber darauf achten, dass nicht zu viele unterschiedliche Pflanzen gewählt werden, sonst wirkt der Garten zu unruhig.
Foto: Schattengarten
Besonders interessant wird ein Garten, wenn man den Garten nicht auf einen Blick "erfassen" kann. Je kleiner der Garten, desto schwieriger ist es aber mit Gartenräumen dies umzusetzen. Eine Lösung wäre es diese Gartenräume nur mit niedrigen Hecken trennen, so wirken diese nicht eingeengt. Ideal sind hierfür Buchs oder andere niedrige wintergrüne Pflanzen geeignet, so ist der Garten auch im Winter attraktiv. Ideal sind solche Einfassungen für ein Gemüse-, Rosen- oder Kräuterbeet.
  • Pergolen, in den Garten ragende Rankgitter oder auch höhere Stauden oder Gehölze schränken den Blick ein und machen neugierig auf den Rest des Gartens.
  • Höhenunterschiede machen einen Garten interessant, das gilt insbesondere für kleinere Gärten. So kann ein Hochbeet, bepflanzt mit Stauden oder Gehölzen Sichtschutz bieten. Schön ist auch ein abgesenkter Sitzplatz der hinter einer geschützten Hecke aus Rosen, Hortensien oder niedrigen blühenden oder immergrünen Gehölzen zu einem lauschigen Plätzchen wird.
  • Hügelbeete vergrößern nicht nur die Pflanzfläche, sondern zaubern mit Stauden, Gräsern und Rosen bepflanzt auch tolle Effekte in den Garten.
  • Je kleiner der Garten, desto wichtiger ist es Blickpunkte zu schaffen. Bei zu vielen Gestaltungselementen oder Accessoires wird leicht das Gegenteil erreicht, deshalb gilt hier die Devise “Weniger ist oft mehr”.
  • Hohe Hecken können eine abgeschlossene Gartenwelt schaffen, aber engen den Garten auch ein.
  • Die Farben rot und gelb rücken optisch in die Nähe. Wenn der Garten größer erscheinen soll, als er tatsächlich ist, sollte man deshalb bei Blütenpflanzen oder Gestaltungselementen darauf achten und ggf. auf diese Farben verzichten. Helle Pastelltöne hingegen sind ideal. Kunterbunt ist tabu, denn mehr als drei Farbtöne wirken zu unruhig.
  • Kleine Bäume mit kleinen Blättern sind ideal. Beachten Sie beim Kauf von Bäumen und Sträuchern die erreichbare Wuchshöhe. So vermeiden Sie unnötige Schnittarbeiten. Schmale Wuchsformen, bzw. Säulenformen sind ideal für schmale Gärten.
  • Wählen Sie bevorzugt Pflanzen aus, die nicht nur “einen kurzen Höhepunkt” zur Blütezeit bieten können. Weitere Auswahlkriterien wären z.B. farbiges oder wintergrünes Laub, attraktive Rinde, besondere Wuchsform und Früchte im Herbst. Eine lang andauernde Blütenpracht auf wenig Fläche können dauernd blühende Rosen oder Stauden mit einer langanhaltender oder zweimaliger Blütezeit garantieren.
Funkien im Schatten
Im Schatten entfalten Funkien ihre Talente. Viele können zwar mit hübschen Blüten aufwarten, doch für Aufsehen sorgt vor allem ihr Laub. An einem Gartenteich oder am Bachlauf sollte auf keinen Fall die Funkie oder auch Hosta genannt fehlen. Vom Austrieb im Frühjahr bis zum Frost sorgt ihr Laub  für Aufsehen. . Besonders schöne Kombinationen ergeben sich mit Farnen und Amphoren. Schöne Lichteffekte lassen sich mit hellen oder zweifarbigen Blättern erzielen. Dunkle Blätter hingegen eignen sich zur Zwischenpflanzung inmitten heller Laubfarben oder in Kombination mit hellen Blüten, wie zum Beispiel Weißen Waldgeißbart, Astilben oder Silberkerzen. Leider erfreuen sich aber nicht nur Gartenliebhaber an der Pflanze, sondern auch  Schnecken haben diese zum Fressen gerne. Wer trotz Schneckenplage nicht auf  Funkien verzichten möchte, sollte die  Pflanze in einen Kübel setzen oder auf Sorten zurückgreifen, die weniger schneckengefährdet sind. Obwohl es keine Garantie gegen Schneckenfraß gibt, werden doch einige Sorten von den Schnecken gemieden:
  • August Moon, mit maigrünen Blättern und weißer Blüte;
  • Francee, eine dunkelgrüne Sorte mit weißem Rand;
  • Krossa Regal mit blaugrünen Blättern und lila Blüten
  • Sum and Substance, eine hohe Sorte

Hosta im Schatten
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