schöne Kombinationen - Gartenblick

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schöne Kombinationen

Hier finden Sie Anregungen, wie Sie mit der richtigen Pflanzenauswahl und den passenden Pflanzenpartnern einen ganzjährig attraktiven Garten gestalten können. So wird Ihr Garten zum Traumgarten.
Foto Apfelblüte
Foto Rose und Lavendel
Foto Nachtkerze mit Ziersalbei
Foto winterharter Bleiwurz
Wir erstellen keine Gartenpläne, sondern möchten Ihnen auf dieser Seite lediglich Anregungen geben, mit welchen Pflanzenkombinationen Sie Ihren Garten bzw. Teile davon bepflanzen können. Dabei legen wir Wert darauf, dass der Garten ganzjährig attraktiv wirkt und weisen Sie deshalb auf die Besonderheiten der Pflanzen zu den bestimmten Jahreszeiten hin. Betrachten Sie die zu bepflanzende Fläche als Gemälde. Zunächst sollte ein schöner Hintergrund vorhanden sein, vor dem die verschiedenen Schichten gut zur Geltung kommen. Beachten Sie dabei, dass der Hintergrund zu jeder Jahreszeit zum wechselnden Gartenbild passt. Gartenelemente, Struktur-, Leitpflanzen, Lückenfüller und Bodendecker bestimmen die Gesamtstruktur des Bildes. Harmonisch wirkt die Anpflanzung, wenn Sie die Höhenstaffelung beachten, sowie verschiedene Wuchsformen und Pflanzenfarben richtig kombiniert haben. Was ist richtig und was ist falsch? Dazu gibt es keine verbindlichen Vorgaben. Deshalb sollten Sie kreativ sein und das kombinieren was Ihnen gefällt.
Pflanzenkombination - Edle Beetkomposition mit Rosen
für sonnige Lage, normaler Boden, Farbpalette rosa-violett mit silbrigen Blattfarben
Diese edle Komposition eignet sich ideal als Rahmen um eine große Rasenfläche im Reihenhausgarten. Hohe Stauden, Kletterrosen an Rankgittern und vereinzelt stehenden Gehölze bieten ausreichend Sichtschutz und die davor niedrigeren Stauden bilden eine edle Kulisse für den Garten. Kleinbleibende Sträucher und Bäumchen lassen sich gut mit Stauden kombinieren, wachsen nicht in den Himmel und verleihen dem Garten Struktur. Immergrüne Zwerggehölze, die bläulichen Halme des Blauschwingels und das silbrige Laub von Lavendel und Wollziest unterstreichen im Sommer die edel wirkende Farbkombination und setzen auch im Winter schöne Blickpunkte.
Diese Gehölze können wir für diese Gartenidee empfehlen:
Schmetterlingsstrauch (bis 3 m), Seidelbast Daphne mezereum (bis 1 m), Elfenbeinginster (bis 1,5 m), Duftschneeball Viburnum x bodnantense (2-3m), Weigelie Weigela forida Nana Variegata (bis 1 m), Bartblume Caryopteris clandonensis (bis 70 cm), Garteneibisch Hibiscus syriacus (bis 2,5 m), Zwerg-Duftflieder Syringa meyeri „Josee“) (1-1,5m), Liebesperlenstrauch auch Schönfrucht genannt Callicarpa bodinieri (bis ....), Eukalyptus Eucalyptus gunni, Mandelbäumchen, Rotblättrige Weigelie
Strauch- und Kletterrosen
Sommerflieder mit Schmetterling
Immergrüne Zwerggehölze: Zwergiger Kugel-Lebensbaum, Kuschellebensbaum
Bodendeckerrosen und Lavendel

Gräser:  Blauschwingel
Frühjahrsblüher: Weiße und lilafarbene Krokusse, Weiße Narzissen und rosa und violettfarbene Tulpen

Bodendecker und niedrige Pflanzen:
Grasnelke, Winterharter Bleiwurz, Schleifenblume Iberis sempervirens, Wimpernblättrige Gänsekresse, Steinnelke Dianthus deltoides, Roter Mauerpfeffer Sedum spurium „Schorbuser Blut“, Quendel Thymus serpyllum, Schneeheide
Bodendeckerrosen
Mittelhohe Pflanzen:
Kissenastern, Disteln, Vexiernelke, Spornblume, Pfingstrose, Sommer-Gartenmargerite, Wollziest, Katzenminze, Perlpfötchen

Hohe Pflanzen:
Rittersporn, Herbstanemone, Herbstastern, Phlox, Türkenmohn Papaver „Mambo“, Buschmalve, Blauraute, Fingerhut-Bartfaden, Monarde Monarda „Mohawk“



Pfingstrose
Frühjahr:
Bereits vor der Blüte setzen die wintergrüne Bodendecker, wie Grasnelke, Schleifenblume, Steinnelke, Mauerpfeffer, Gänsekresse und Quendel schöne Akzente zu frühen Frühlingsblühern, wie Krokus und Schneeglöckchen. Ab April öffnen sich dann die zahlreichen weißen Blüten der Schleifenblume und die purpurfarbenen Blüten der Gänsekresse. Weiße Narzissen und Tulpen, wie z.B. die Olymic Mix vervollständigen den Frühlingstraum. Im Mai folgen dann Quendel mit einer unzähligen Anzahl von Blüten und die Grasnelke, die von Mai bis Juli zahlreiche Blütenköpfchen aus der grasartigen Polsterstaude schiebt.
Im Staudenbeet erhebt sich der Türkenmohn und zeigt ab Mai seine wunderschönen weinroten Blüten. Durch die grüne Farbe der immergrünen Gehölze und des silbrigen Laubes von Lavendel kommen die rosafarbenen und weißen Töne der Frühlingsblüher besonders schön zur Geltung. Oft wirken Frühlingsgärten etwas kahl. Wenn genügend wintergrüne Pflanzen, oder früh austreibende Stauden in die Pflanzung gesetzt wurden, wirkt der Garten bereits im Frühling üppig bepflanzt. So setzten bereits Wollziest, Federnelke und die Blattrosette der Vexiernelke graugrüne bis silbrige Akzente, was besonders schön zum rötlichen Austrieb von Rosen, Pfingstrosen und rotblättrigen Gehölzen passt. Ab Mai öffnen sich dann die schweren Blüten der Pfingstrosen und die Katzenminze setzt lila Akzente im rosa-weißen Gartenbeet. Bereits im späten Winter zeigt der Duftschneeball seine herrlich rosa Knospen, die besonders schön vor einem dunklen Hintergrund wirken. Die Hauptblüte folgt dann je nach Witterung ab Februar, wobei die zartrosa Blüten stark duften. Im März zeigt sich der giftige Seidelbast von seiner schönsten Seite. Rahmweiße Blütentuffs zaubert der Elfenbeinginster ins Frühlingsbeet. Diese wirken besonders schön zu rosa- und violettfarbenen Tulpen und zu den gefüllten rosafarbenen Blüten des Mandelbäumchens. Im Mai folgen dann die duftenden Blüten des Zwerg-Duftflieders und die rosa Blüten der Weigelie.

Sommer:
Die Bodendecker Quendel, Roter Mauerpfeffer und Steinnelke blühen bis August. Länger blühen die Bodendeckerrosen, die zuverlässig bis September, oft aber auch bis zum Frost immer neue Blüten hervorbringen. Ab August öffnen sich die blauen Blüten des Chinesischen Bleiwurzes.
Herrliche Beetrosen mit üppig blühenden Lavendelbüschen bestimmen jetzt die Sommerpflanzung. Wobei aber auch Sommermargerite, Katzenminze, Wollziest und Spornblume sich nicht verstecken müssen und die Schönheit der Rosen noch hervorheben. Die einzelnen Blütenstängel von Vexiernelke und Disteln wirken dazwischen als filigranes Beiwerk. Neben der rotblättrigen Weigelie, die bereits ab Ende Mai blüht, haben Rosen ihren großen Auftritt. Strauch- oder Kletterrosen bieten einen schönen Sichtschutz, Beetrosen sind die Stars in jeder Pflanzung, vor allem wenn diese lang- oder öfterblühend sind und mit den richtigen Partnern gepflanzt werden. Ein unvergleichliches Schauspiel bieten einmalblühende Ramblerrosen, wie z.B. Raubritter. Überreich, dafür aber nur für kurze Zeit zeigen sie ihre Blütenpracht, während öfters blühende Kletterrosen den ganzen Sommer mit herrlichen Blüten aufwarten können. Ebenfalls lange blühend sind Rittersporn und Phlox, Buschmalve und Monarde, die viele Schmetterlinge und Bienen anzieht. Auch die großen Blüten des Sommerflieders und die zartviolett, duftenden Blüten der Schönfrucht ziehen zahlreiche Insekten und Schmetterlinge an.
Zu den vielen silbriggrünen Blattfarben setzt die rotblättrige Weigelie und das kastanienbraune Laub und des Fingerhut-Bartfaden „Mystica“ und die rosaroten Blüten besonders schöne Kontraste. Besonders exotisch und edel zeigen sich Garteneibisch mit seinen großen Blüten und Eukalyptus mit seinem silbrigen Laub, das er auch im Winter behält. Allerdings ist der Eukalyptus nur bis 1- 15 °C winterhart.
Herbst:
Schön rotbraun färben sich die eiförmigen Blätter des Chinesischen Bleiwurzes. Spornblume, Katzenminze und Rosen blühen oft bis in den Herbst hinein. Vor allem wenn verblühtes regelmäßig entfernt wurde. Dazu kommen jetzt die farbenfrohen Blüten der Kissenastern. Das silbrige Laub und die weißen Blüten der Perlpfötchen unterstreichen noch die leuchtenden Blüten der Kissenastern und Rosen. Flammend rot färbt sich nun das Laub von Fingerhut-Bartfaden. Die würzige Blauraute setzt silbrige und violette Farbakzente in den Herbstgarten, der gut zu den Farben der Rosen, Herbstastern und Herbstanemonen passt. Die blauen Blüten der Bartblume werden jetzt von Insekten umschwärmt und die ersten violetten Beeren zeigen sich am Liebesperlenstrauch.

Winter:
Das Motto „Rosa-violett mit Silber“ kann auch im Winter umgesetzt werden. Mit rosaroter und weißer Schneeheide müssen Sie auch im Winter nicht auf die Blütenpracht verzichten. Inmitten der immergrünen und silbergrauen Bodendeckern erstrahlt ein regelrechter Farbteppich.
Jetzt rücken wieder die immergrünen Gehölze und die silbrigen oder graugrünen Blattfarben von Lavendel und Stauden in den Vordergrund. Diese und auch wintergrüne Gräser, wie z.B. Blauschwingel verleihen der Pflanzung Struktur.
Die Beeren des Liebesperlenstrauches bleiben bis in den Winter am Strauch haften und bieten einen schönen Blickfang. Schmetterlingsstrauch und Eukalyptus behalten einige Blätter und wirken deshalb auch im Winter nicht ganz kahl. Bei strengen Frösten kann es passieren, dass diese zurückgefrieren. Meist treiben diese aber wieder aus. Ein Schmetterlingsstrauch sollte ohnehin im Frühjahr stark zurückgeschnitten werden, da sich die Blüten am einjährigen Holz bilden und er so seine schöne Wuchsform behält.
Unsere Tipps: Krokusse und Schneeglöckchen pflanzen Sie am besten unter die Sträucher und in die Nähe von Bodendeckerrosen. Tulpen werden am besten in 5-er oder 7-er Gruppen zwischen Stauden gepflanzt. Nach der Blüte überdecken dann die austreibenden Stauden die einziehenden Blätter.
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