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Gartenstart

Das Haus ist fertig, aber rundherum nichts als Baustelle. Wir zeigen Ihnen auf dieser Seite , wie Sie das Grundstück schnell begrünen können.
Wer seinen Garten selbst planen und gestalten möchte, sollte sich genügend Zeit nehmen und Sonnen- und Schattenverläufe zu den verschiedenen Jahreszeiten genau verfolgen. Dies nimmt leider einige Zeit in Anspruch, aber wer möchte schon 1-2 Jahre mit Brachland umgeben sein? Muss man auch nicht!

Erste Begrünung
Sobald der Mutterboden verteilt ist, sollten Sie dem Boden zuerst noch eine Gründüngung gönnen. Dadurch wird das Bodenleben aktiviert und Unkraut unterdrückt. Haben sich die Pflanzen gut entwickelt, hackt oder sichelt man dies ab und lässt sie als Mulchdecke an Ort und Stelle liegen. Bei Lupinen oder Phacelia lässt man die schön blühenden Pflanzen bis zur Blüte, aber nicht bis zur Samenbildung stehen. Eine weitere Möglichkeit, den Boden fruchtbar zu machen, ist die Zugabe von Mist, Lauberde oder Kompost und Humus. Bitte beachten Sie auch unsere Seite zu den Themen Wurmhumus und Kompost.
Sonnenblumen geben einen schönen Sichtschutz.

Mobile Pflanzen  
Verlockende Angebote von Stauden und Sträuchern müssen Sie auch zu solch einem frühen Zeitpunkt nicht ausschlagen, sondern können diese übergangsweise in große Töpfe, Blumenkübel, Eimer oder Mörtelkübel (Containerpflanzen können sie im Topf belassen) pflanzen.
Diese Blumengefäße können bereits jetzt ihren Garten verschönern. Um die Gießarbeit zu erleichtern gibt es zwei Tricks:
  • Bringen Sie die Abzugslöcher nicht direkt am Boden , sondern in etwa 2-5 cm Höhe (ja nach Größe des Topfes) an. Bis knapp über den Abzugslöchern geben Sie ein wasserspeicherndes Pflanzgranulat oder eine Wasserspeichermatte, so haben die Pflanzen ein kleines Wasserreservoir.
  • Graben Sie die Töpfe ganz oder teilweise in die Erde ein. Die Pflanzen trocknen dann nicht so schnell aus.

Überwintern von frostfesten Pflanzen in Töpfen
Auch winterharte Pflanzen in Gefäßen überstehen frostige Winter nicht immer. Schuld daran ist entweder ein Austrocknen oder ein Durchfrieren des Wurzelballens. Dies können Sie verhindern indem Sie ihre Pflanzgefäße mit Folie und Vlies einpacken oder die Pflanzen mitsamt der Gefäße in die Erde eingraben. Bei frostfreiem aber trockenem Wetter sollten sie ihre Pflanzen auch gießen.

Anzucht von Pflanzen
Um möglichst schnell mehrere verschiedene Pflanzen preisgünstig für die spätere Bepflanzung zur Verfügung zu haben, empfiehlt es sich, Stauden aus Samen zu ziehen. Diese Pflanzen sind meist sehr robust und manche säen sich später auch selbst aus, sodass Sie immer wieder Pflanzen für eventuell entstehende Lücken vorrätig haben werden.
Frühlingsblüher
Vergissmeinnicht (blau), Bellis (rot, rosa), Primeln (in mehreren Farben erhältlich), Goldlack (gelb, orange, rot), Akelei (in mehreren Farben erhältlich), Judassilberling (violett), Fingerhut (rosa, rot, weiß, gelb), Staudenlupinen in mehreren Farben erhältlich, Mandelwolfsmilch (grüngelb, wintergrün)

Sommerblüher
Studentennelke (in mehreren Rottönen und weiß erhältlich), Glockenblume (blau, weiß), Vexiernelke (dunkelrot), Mutterkraut (weiß), Roter Sonnenhut (violettrot), Löwenmäulchen (in mehreren Farben erhältlich), Muskateller-Salbei (rosa-blassblau)

Weitere sich selbst aussäende Pflanzen finden Sie in einer gesonderten Liste, die Sie kostenlos bei uns anfordern können: webmaster@gartenfundus.de
Goldlack
Goldlack
Vermehrung von Gehölzen und Kletterpflanzen
Gehölze aus Stecklinge zu vermehren ist zwar eine langwierige aber günstige Angelegenheit. Besonders gut eignen sich Heckenpflanzen wie z. B. Liguster und Buchs. Die beste Zeit für die Vermehrung ist für diese Pflanzen der Frühling oder Spätsommer. Tauchen Sie die Schnittstelle in ein wurzelförderndes Pulver und stecken Sie diese dann in feuchte Erde. Damit die Stecklinge vor Frost oder zu starker Sonneneinstrahlung geschützt werden können, sollten Sie die Stecklinge in einen Blumenkasten setzen. Um ein Austrocknen der Erde zu verhindern, kann bis zum Anwachsen der Pflanzen eine Folie übergestülpt werden. Regelmäßig lüften nicht vergessen, sonst kann es zur Schimmelbildung kommen. Kletterpflanzen, wie z. B. Efeu oder Wilder Wein lassen sich nach der gleichen Methode vermehren.
Mit Stecklingshölzer können Sie laubabwerfende Gehölze gut vermehren. Dazu schneiden Sie im Herbst oder Spätwinter ein paar kräftige möglichst einjährige ca. 30 cm cm lange Triebe ab. Die dünne Triebspitze (ca. 5 -10 cm) abschneiden. Jedes Stück sollte oben und unten mit einem Knospenansatz abschießen. Im Herbst schlagen Sie die Stecklingshölzer bis ins Frühjahr in Sand ein und lagern diese kühl aber frostfrei. Im Spätwinter können diese gleich in Töpfe mit lockerer, humusreichen Erde eingesteckt werden. Maximal ein Viertel der Länge sollte aus dem Boden herausschauen. Die Töpfe dann in kühle, frostfreie Räume oder ins Frühbeet stellen. Buschige Pflanzen erhalten Sie, wenn Sie die Pflanzen stutzen, sobald diese ca. 20 cm lang sind s
Für diese Vermehrungsmethode eignen sich schnell wachsende Blütensträucher wie Forsythie, Duftjasmin, Sommerflieder, Frühlings-Spiersträucher, Holunder, Gewöhnlicher Schneeball, Deutzie, Kolkwitzie, aber auch Obststräucher wie Johannis-, Josta- oder Stachelbeere.
Schneller Gartenstart
Viele Hausbesitzer in Neubaugebieten kennen das Problem. Das Eigenheim ist fertig, aber der Garten wirkt kahl und ist von allen Seiten einsehbar.

Ein schneller Sichtschutz wäre jetzt toll
  • Sehr günstig, allerdings einjährig, sind Sonnenblumen. Der Samen ist relativ günstig und die Sonnenblumen wachsen schnell in die Höhe. Die Aussaat ist allerdings erst ab Anfang Mai möglich und spätestens mit dem ersten Frost ist es mit dem Sichtschutz dahin. Ideal ist diese Lösung, wenn der Garten erst in der nächsten Saison angelegt werden soll, aber dennoch vorübergehend ein Sichtschutz gewünscht wird.
  • Hecke am laufenden Meter: Hier handelt es sich um ein Rankgerüst aus Gitter und Pfosten, welches bereits mit Efeu, Euonymus oder anderen Pflanzen begrünt ist. Die Hecke am laufenden Meter ist in mehreren Größen erhältlich. Die Pflanzen sind winterhart und manche auch immergrün. Damit kann schnell und dauerhaft ein pflegeleichter Sichtschutz geschaffen werden. Gerade für kleine Gärten ist diese “Hecke” ideal, denn diese bleibt sehr schmal und der sonst übliche halbjährliche oder jährliche Heckenschnitt entfällt.
    Weitere Infos unter: www.hecke-am-laufenden-meter.de

Ebenso schnell lassen sich aber auch Flächen begrünen
  • Die bekannteste Möglichkeit ist hier der Rollrasen. Vor einigen Jahren kaum erschwinglich, hat sich der Rollrasen als schnelle und bezahlbare Möglichkeit der Begrünung etabliert.
  • Bodendecker am laufenden Meter sind noch eine weitere Möglichkeit. Hierbei handelt es sich um Bodendeckerpflanzen, die in einer Gärtnerei auf Kokosmatten kultiviert werden. Einmal durchgewurzelt, lassen sich die Pflanzen wie Rollrasen sehr zeitsparend und bequem verlegen. Damit können schnell grüne Flächen entstehen und Unkraut hat hier kaum eine Chance.
    Weitere Infos: www.bodendecker-am-laufenden-meter.de
  • Sonnige, trockene Flächen können hervorragend mit Sedum bepflanzt werden. Auch hier gibt es Vegetationsmatten, die hauptsächlich zur Dachbegrünung eingesetzt werden.
    Weitere Infos: www.re-natur.de
  • Staudenmatten - ähnlich wie die Vegetationsmatten mit Sedum sind auch die Staudenmatten für sonnige Lagen geeignet. Eine schöne und pflegeleichte Alternative zu Rasen.
    Weitere Infos: www.stauden-becker.de
  • Staudenziegel - Mit Staudenziegeln kann eine Staudenmischung schnell verlegt werden. Nach dem Motto - am Morgen verlegt und abends die Staudenpracht genießen können Stauden-Beete angelegt werden, die von März bis Oktober blühen.
    Weitere Infos: www.stauden-siebler.de

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www.frankskleinergarten.de
Tipps für eine preisgünstigen Gartenanlage
www.gartenberatung.info
Buchempfehlungen - "Traumgärten preiswert gestalten" und "Viel Garten für wenig Geld"
 
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