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Obst im Garten

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Was gibt es schöneres als Obst aus dem eigenen Garten zu naschen. Wir zeigen Ihnen welche Obstsorten empfehlenswert sind und welche Pflegemaßnahmen besten Erträge bescheren.
Obstbäume im Gemüsegarten?
Nicht selten werden Obstbäume im Gemüsegarten eingeplant. Dies ist nicht unproblematisch, denn die Beete werden in Kürze durchwurzelt und es beginnt ein Konkurrenzkampf um Wasser, Nährstoffe und Licht.
Haben Sie bereits Obstbäume im Gemüsegarten oder ist dies planerisch nicht anders zu verwirklichen, sollten Sie folgendes beachten:
  • möglichst kleine Obstbäume wählen
  • direkt unter der Baumscheibe kein Gemüse anbauen
  • reichlich wässern
  • Erbsen benötigen wenig Nährstoffe, lockern den Boden auf und sammeln Luftstickstoff, sind also gute Partner unter Obstbäumen
  • Kohl, Spargel und Möhren eignen sich nicht zur Mischkultur mit Obstbäumen
  • Bohnen, Sellerie und Frühkartoffel bringen noch gute Erfolge unter Obstbäumen
  • eine Erdbeerwiese gedeiht auch noch in halbschattigen Bereichen
Mit Rücksicht auf die Kulturen unter den Obstbäumen sollten nur biologische Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Johannisbeeren
Johannisbeeren
Ein regelmäßiger Auslichtungsschnitt steigert die Ernte. Der beste Zeitpunkt ist hierzu nach der Ernte. Dazu werden regelmäßig die älteren Triebe, die man am dunkleren Holz erkennen kann herausgeschnitten. Bei roten und weißen Johannisbeeren werden bis auf ca. 8-10 kräftige Hauptäste alle direkt an der Basis entfernt. Bei schwarzen Johannisbeeren, die am einjährigen Holz wachsen, werden, werden ebenfalls die älteren Haupttriebe entfernt, zusätzlich auch alle Äste um ein Drittel eingekürzt. Dadurch bilden sich neue Seitentriebe, die im nächsten Jahr reichliche Ernte bringen.   
Himbeeren im Frühjahr
Im zeitigen Frühjahr werden Unkräuter entfernt und eine dünne Schicht Kompost mit etwas Beerendünger um die Ruten gestreut. Damit der Boden immer locker und leicht feucht bleibt, empfehlen wir im Frühjahr und im Herbst eine Mulchschicht aufzubringen. Wurzelunkräuter wie Quecke und Giersch zwischen Himbeeren lassen sich nur schwer bekämpfen, da ein Hacken kaum möglich ist. Wenn man unter die Mulchschicht noch unbedruckte Pappe legt, wird das Aufkeimen von Unkräutern vermieden und Quecke oder Giersch im Wachstum gebremst. Der Boden wird nach einiger Zeit so locker, dass sich Quecke und Giersch weitgehend entfernen lassen ohne dass die Wurzeln beim Herausziehen abbrechen. Als Mulchschicht eignet sich Häckselgut besonders gut. Steht dies nicht zur Verfügung empfehlen wir im Frühjahr eine dünne Schicht Stroh auszubringen und im Herbst mit reichlich Laub zu mulchen.

Ernte und Schnitt sind von der Sorte abhängig. Die herkömmlichen Sorten reifen meist im Juni, es gibt aber neuere Sorten, die bis August reifen, solche, die zweimal tragen oder Herbstsorten, die für Ernten bis zum Frost sorgen. Abhängig von der Sorte ist auch der Schnitt. Grundsätzlich gilt, abgetragene Ruten werden bodennah abgeschnitten. Bei sommertragende Sorten erfolgt der Schnitt unmittelbar nach der Ernte. Zweimaltragende Sorten, sowie Herbstsorten werden im Spätherbst geschnitten. Im Frühjahr schießen bei allen Sorten neue Triebe aus dem Boden. Pro laufendem Meter sollten nicht mehr als 8-10 Triebe stehen bleiben, die überschüssigen werden entfernt.
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